Eifelverein wanderte in der Rhön . . .        

-  Die Rhön  -
Das Land der offenen Fernen

 

Für eine Gruppe des 04 RhoenJülicher Eifelvereins hieß es die Wanderschuhe schnüren, um eine Woche die Bayerische Rhön zu erwandern und auch einiges an Kulturellem zu erleben. Quartier fanden die Wanderinnen und Wanderer in dem mittelalterlichen Städtchen Fladungen nahe Fulda im Hotel Sonnentau.

Nach der Ankunft erkundeten einige Teilnehmer das Städtchen. Hier sind die Stadtmauern mit den Wehrtürmen fast vollständig erhalten; die Pfarrkirche ist dem heiligen Kilian geweiht.

Die erste Wanderung führte von Fladungen über die Ruine Lichtenburg nach Ostheim durch einen der ältesten Buchenwälder Deutschlands. Nach einigen Steigungen hatte die Wandergruppe die Lichtenburg erreicht; von hier konnte man weite Teile der Rhön überblicken. Danach ging es weiter nach Ostheim, wo die Wehrkirche unter fachkundiger Führung besichtigt wurde. Die zweite Wanderung führte zunächst zur "Wasserkuppe", einem Mekka der Segelflieger. Die Gruppe besuchte das Fliegerdenkmal; von dort ging es bei stetigem Auf und Ab weiter zum "Pferdskopf". Die herrliche Aussicht belohnte die Anstrengungen. Weiter ging die Wanderung zum Guckaisee und zur Fuldaquelle. Es waren 350 Höhenmeter zu überwinden;  doch das Blau des Himmels, die verschiedenen Grüntöne der Wälder und die vielen vom Löwenzahn gelb durchsetzten Wiesen waren Entschädigung für die Anstrengungen. Nicht umsonst wurde das Mittelgebirge in Deutschlands Mitte, die Rhön, von der UNESCO als Biosphärenreservat anerkannt. Am nächsten Tag führte die Wanderung zur Milseburg; es waren immerhin 420 Höhenmeter zu überwinden. Von der Burg selbst ist nicht mehr viel erhalten: ein paar Felsblöcke, die von den Teilnehmern erklettert wurden, ein Teil der Umfriedungsmauer sowie eine Wallfahrtskirche. Weiter ging es steil hoch zur Enzianhütte und wieder bergab zum Ausgangspunkt. Der Kreuzberg mit Besichtigung der Klosterkirche war am nächsten Tag das Ziel der Wandergruppe. Das noch immer hier von Mönchen gebraute "Schwarzbier" ließen sich die Wanderer schmecken. Der kulturelle Höhepunkt der Wanderwoche war ein Besuch der Bischofsstadt Fulda mit einer zweistündigen Führung durch das Barockviertel mit Dom und Schlossgarten. Im Dom zu Fulda befindet sich das Grab des Heiligen Bonifatius. Es ist das religiöse Zentrum der Kirche und Ziel vieler Besucher. Am letzten Tag der Wanderwoche besichtigte die Gruppe die Gedenkstätte Point "Alpha". Die Rhön war vier Jahrzehnte lang geteilt. Hier, im Herzen Deutschlands, trennte der Eiserne Vorhang die Menschen. Der markante Beobachtungspunkt "Alpha" der US-Armee macht diesen Teil der ehemaligen Grenze zu einem einzigartigen Zeugnis deutscher Geschichte.

Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen ging eine gut organisierte Wanderwoche zu Ende. Nach einem ausgiebigen Frühstück trat die Wandergruppe die Heimreise an. Der Organisator der Woche, Wanderführer Josef Königs, hatte herrliches Wanderwetter bestellt, und so lachte bei allen Aktivitäten die Sonne.

 

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