Rückblick
der Jugendgruppe


zum Wanderjahr 2016


Jahresbericht der Jugendwartin zum Wanderjahr 2016


Den Rückblick auf das Wanderjahr 2016 möchte ich nicht mit Zahlen beginnen, sondern wie im letzten Jahr mit einigen anschaulichen Bildern. Gemeinsam mit aktiven Eltern konnte wieder ein interessantes Programm für die Wanderjugend gestalten und umsetzen. Danken möchte ich an dieser Stelle ganz besonders Jutta Tauber und unseren Jugendlichen, die sofort zur Stelle waren und einige Aktionen übernommen haben, als ich verletzungsbedingt im August ausfiel. Aber auch ein großes Dankeschön an alle Väter und Mütter, die zB. als Fahrdienst unsere Jugendarbeit erst möglich machen.

Unsere Ortsgruppe hat im vergangenen Wanderjahr 18 Veranstaltungen für die Jugendgruppe organisiert. 18 Veranstaltungen bedeutet, daß wir von Treffen einmal im Monat, wie es früher war, schon lange weg sind. Zu den Aktionen mit der Gruppe kamen in diesem Jahr noch zusätzliche Schulungen für die Betreuer. Ein Dank an alle die sich auch hierzu bereit erklärten und so manches Wochenende "in Sachen Jugendarbeit und Betreuung" unterwegs waren.
Fast 270 Kinder und Jugendliche haben an unseren Aktionen teilgenommen. Über 120 Eltern und Betreuer waren mit ihnen unterwegs. Gerade die Familienwanderungen waren gut besucht. Eine Wanderung in der "Drover Heide" lockte 35 Teilnehmer an. Die Wanderstrecken lagen zwischen 4 - 14 km.

Die durchgeführten Aktionen beginnen schon traditionell im Januar mit einem Tag auf der Eisbahn in Grefrath. Wie immer buchen wir die Sonne gleich mit und wie auf den Bildern zu erkennen ist, funktionierte das wunderbar.

Im Februar starteten wir zur Wanderung Schnee oder See, das Ziel war der Blausteinsee. Wir hofffen, daß es in diesem Jahr wieder einmal Schnee sein wird.

Zum Tanztreffen in Bad Driburg fuhren zwei Jugendliche unserer OG mit der OG Nideggen und deren Betreuer. Auch in diesem Jahr nehmen an dieser gemeinsamen Fahrt einige unserer Kinder teil und ich freue mich sehr das zwei unserer Jugendlichen im Betreuerteam aktiv sind.

Wenn uns der Schnee im Februar auch fehlte, im März bei unserer Vennführung gab es ihn satt und genug. Bei herrlichem Sonnenschein und strahlend blauem Himmel stapften wir durch bis zu 40 cm hohen Neuschnee. Wer vom rechten Weg abkam mußte mit nassen Füßen weiter wandern. Aber ein herrliches Panorame entschädigte selbst das.

Auf den Bastelnachmittag am Ostersamstag freuen sich vor allem unsere jüngsten Mitglieder. Dankenswerterweise werden sie von den Jugendlichen dabei unterstützt, sadaß kleine Kunstwerke für die Eltern und Großeltern entstehen. Zu dieser Aktion bringen viele Kinder Freunde mit, was uns einerseits viele Teilnehmer für diesen Tag, und andererseits den ein oder anderen neuen Wanderfreund einbringt.

Die "JuLeiCa" Ausbildung zur Betreuung von Jugendgruppen absolvierten im März drei unserer Jugendlichen. Das sie dafür eine Woche ihrer Osterferien "opferten", zeigt mir, daß hier mit viel Engagement gearbeitet wird. Zu Zeit sind neun ausgebildete Betreuer in unserer OG aktiv in die Jugendarbeit involviert.

Eine Naturerlebniswanderung führte uns im April auf einem prämierten Lehrpfad an der Hirschley. Mit phantastischen Aussichtspunkten, tollen Ruheplätzen, gut ausgebauten Wanderwegen und vielen Naturerlebnisstationen.

Zum landesweiten Pfingsttreffen im Mai auf der Wewelsburg kamen über 300 Wanderkids. Unsere OG nahm mit 22 Personen daran teil. Die Angebote reichten vom BMX fahren über Tanz undBastelaktionen, Geocaching, Crossboule, Lagerfeuer mit Gruselgeschichten, Sportwettkämpfen bis zu einer Nachtwanderung mit dem Höhepunkt - Mitternachtswurst - frisch vom Grill. Nacxh so vielen Aktivitäten machte ich mir um die Nachtruhe keine Gedanken !!!

Die Tour mit Inlinern, Rollern und Rädern um den Blausteinsee brachte unsere Familiengruppe ebenfalls im Mai ganz schön ins schwitzen. Dank der Radfahrer konnte sich manch müder Krieger den ein oder anderen Kilometer auch schon mal ziehen lassen.

Ein Outdoor "Erster Hilfekurs" im Juni brachte ganz neue Erfahrungen zur Versorgung und zum Transport von Verletzten. Mit drei Teilnehmerinnen besuchten wir den Wochenendkurs in der Jugendherberge Rurberg. Selten war eine Fortbildung so kurzweilig und interessant. Da konnten wir noch nicht ahnen, daß uns dieses Wissen im August abverlangt würde.

Den DLRG-Rettungsschein erwarben am zweiten Juniwochenende in einem Kompaktlehrgang in Theorie und Praxis zwei Betreuer. Um mit den Kindern und Jugendlichen z.B. auf einer Wanderfahrt einmal ein Schwimmbad zu besuchen oder gar in einem See schwimmen zu gehen, ist dies rechtlich unumgehbar.

Den Bezirkswandertag bei der OG Schmidt im Juli besuchten wir als einzigste Jugendgruppe des Eifelvereins.Wir wurden zum Besuch des Tierparks eingeladen und haben den Wanderwimpel der Jugendgruppe im wahrsten Sinne hochgehalten.

Unsere Wanderfahrt zum Freilingersee im August war eine Bewährungsprobe für unsere jugendlichen Betreuer, die viele Wanderungen, Spiele und andere Aktionen für die Kids organisierten. Als Selbstversorger musste das Kochen, Spülen und Einkaufen geplant und erledigt werden. Es funktionierte ganz hervorragend. Vom Rührei zum Frühstück bis zu Stockbrot vom Grill am Abend hatten die Jugendlichen alles im Griff. Nach meinem Verletzungspech wußte ich die zurückbleibende Gruppe in guten Händen.

Die Fahrradtour führte uns zum Sophienhof nach Niederzier. Hier organisierte die Jugendgruppe eine Olympiade, an der die Senioren mit viel Spaß und Freude teilnahmen. Wer Torwandschießen, Kegelbahn, Geschicklichkeit im Rollstuhl, eine sichere Hand bei Übungen mit dem Tischtennisschläger, Schnelligkeit beim Puzzeln und eine Reihe von Fragen über den Sophienhof bewältigt hatte, konnte einen Sachpreis gewinnen. Außer Konkurrenz absolvierten auch unsere Kinder und Jugendlichen den Parcour und Tim Tauber gewann unangefochten. Dies freute uns umsomehr, da wir das "Mensch ärgere dich nicht Turnier" gegen die Senioren in den letzten Jahren noch nie gewonnen haben.

Zum Vereinsfest lies es sich die Jugendgruppe nicht nehmen mit 14 Teilnehmern dabei zu sein. Natürlich gestaltet sich ein Treffen unter Jugendlichen etwas anders als nur erzählend zusammen zu sitzen. Kinder brauchen Aktivitäten und wenn es nur Geschicklichkeitsspiele sind - "wie viele Muggelsteine kann man auf einer Hand balancieren".

In der Brunftzeit der Hirsche konnten wir im September eine Reihe der röhrenden Giganten beobachten. Ein ganz besonderes Erlebnis - das wäre auch für Sie eine tolle Sache gewesen.

Für eine Erlebniswanderung in der "Drover Heide" im Oktober konnten wir einen Vater als Wanderführer gewinnen. Wir hoffen er unterstützt uns auch weiterhin. Für dieses Jahr hat er uns schon eine neue interessante Wanderung versprochen. Wie jung und fit das Wandern hält kann ich an dieser Stelle von mir selber berichten. Sieben Wochen nach Knöchelbruch und OP war ich bei dieser knapp 10 km langen Wanderung wieder mit dabei. Hier ist von Vorteil, daß die kleinen kurzen Beine und die alten kaputten Knochen schnell den gleichen Rhythmus finden.

Traditionell ist unsere Nachtwanderung im November, von Jugendlichen organisiert für die Jüngeren. In diesem Jahr endete sie mit dem "großen Hamburger essen" auf dere Jungbluthstraße. Über 60 Hamburger wurden verspeist. In diesem Jahr wird der Staffelstab an ein "neues Jugend-Orga-Team" weiter gereicht. Nach drei Jahren und vielen guten Ideen übernehmen die bisherigen Organisatoren jetzt neue Aufgaben in unserer Ortsgruppe. Es freut mich, daß sich schon ein neues Team bereit erklärt hat diese Arbeit fortzusetzen.

Nicht zu vergessen ist unser Auftritt im Dezember bei der "Feier zum Advent", bei der sie hoffentlich unser kleines Weihnachtsspiel genossen haben. Die Kinder und Jugendlichen finden hier ihre Aufgabe. Sei es im Schauspielern, in der Betreunug der Kleinen oder in der Mithilfe bei der Technik. Eine stolze Zahl von 24 Aktiven konnte ich hier ankündigen. Das Christkind fand viele eifrige Engel, die ihm halfen alle Weihnachtsgeschenke in den richtigen Schornstein zu werfen. Als kleines "Dankeschön" gingen wir im Anschluß alle zusammen Fritten essen.

Bei der Jahresabschlußwanderung staunten wir über wie viele Brücken man in der Stadt Jülich wander kann. Vom NETTO an der Römerstraße, über die Wiesenstraße, durch die Prommenade, über die Rurbrücke bis zum Freibad und zurück bis zur AWO waren dies sage und schreibe 17 Brücken. Über die 23 Teilnehmer der Jugendgruppe bei dieser gemeinsamen Veranstaltung aller Gruppen freut sich der Chef immer ganz besonders.

Es macht mich stolz erleben zu dürfen, wie unsere Jugendlichen sich engagieren und eigenverantwortlich aktiv werden. Nur durch ihren Eifer und ihre neuen Ideen bleibt unsere Jugendarbeit attraktiv und zieht immer wieder neue Kinder an. Dies ist sehr erfreulich, da wir von anderen Jugendgruppen von rückläufigen Mitgliederzahlen hören.


Der neue Wanderplan der Jugendgruppe für das Wanderjahr 2017 liegt vor und wurde im Gesamtwanderplan abgedruckt. Mit einer herzlichen Einladung an alle, die einmal mit der Jugend- und Familiengruppe wander möchten, beschließe ich meinen Wanderbericht 2016

mit einem herzlichen

Frisch auf.


Dagmar Klinkenberg
Jugendwartin           
im Januar 2017

 

  • 01-Ein_Tag_auf_der_Eisbahn
  • 03-Vennführung_im_März_
  • 05-Mit_Inlinern_um_den_Blausteinsee
  • 05-Pfingsttreffen_auf_der_Wewelsburg
  • 07-Rast_in_Schmidt
  • 08-Olympiade_im_Sophienhof
  • 08-Wanderfahrt_zum_Freilingersee
  • 09-Geschicklichkeit_während_dem_Vereinsfest
  • 10-Erlebniswanderung_in_der_Drover_Heide
  • 12-Über_wieviel_Brücken_wollt_ihr_gehn

 

 Zurück zur Startseite